Wie nachhaltiges Engineering schon im CAD beginnt

Individuelle Lösungen für Ihre Anforderungen

Nachhaltigkeit im Engineering: Herausforderung oder Hebel?

Längst geht es nicht mehr nur um gesetzliche Anforderungen oder Imagepflege. Unternehmen stehen zunehmend unter Druck, ihre Produktentwicklung ressourcenschonender, energieeffizienter und klimafreundlicher zu gestalten. Der aktuelle Autodesk State of Design & Make Report 2025 zeigt deutlich:

72 % der Führungskräfte sehen nachhaltige Produktentwicklung als zentrale Säule ihrer Unternehmensstrategie.

Trotzdem geben viele Befragte an, dass es ihnen an konkreten Methoden, Datenzugriff und integrierten digitalen Prozessen fehlt, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Nachhaltigkeit wird damit oft zur guten Absicht ohne technische Umsetzung.

Dabei liegt genau hier ein enormes Potenzial – sowohl für die Umwelt als auch für Ihre Effizienz.

Nachhaltiger im Engineering arbeiten

Nachhaltigkeit beginnt im Modell – nicht erst im Werk

Ein Großteil der Umweltauswirkungen eines Produkts wird bereits in der frühen Entwicklungsphase festgelegt: Materialwahl, Gewicht, Herstellungsverfahren, Variantenanzahl – all das beeinflusst den CO₂-Fußabdruck massiv. Rund 80 % der Umweltauswirkungen eines Produkts entstehen in dieser Phase.

Die Autodesk-Studie zeigt, dass Unternehmen mit höherer digitaler Reife nicht nur effizienter entwickeln, sondern auch eher in der Lage sind, Nachhaltigkeitsziele messbar umzusetzen.

 

Digitale Werkzeuge und intelligente Entwicklungsmethoden helfen dabei, genau hier anzusetzen:

  • Materialverbrauch frühzeitig erkennen und reduzieren

  • Bauteilgeometrien anpassen und optimieren

  • Varianten systematisch vergleichen

  • Fertigungsschritte mitdenken – noch vor dem ersten Prototyp

 

Moderne Engineering-Umgebungen unterstützen diesen Prozess. Besonders in CAD-Systemen mit integrierter Analyse oder automatisierter Variantenentwicklung lässt sich Nachhaltigkeit in den Entwurf hineinentwickeln, statt sie später teuer zu kompensieren.

Drei Felder, in denen digitale Entwicklung Nachhaltigkeit möglich macht

1. Materialreduktion durch generatives Design

Digitale Konstruktionsmethoden wie generatives Design unterstützen dabei, Bauteile funktional zu optimieren und gleichzeitig Ressourcen zu sparen.
Im Report 2025 geben 68 % der befragten Hersteller an, gezielt in Technologien zu investieren, die das Thema Nachhaltigkeit in der Produktentwicklung messbar unterstützen.

Ein Beispiel:
Mit generativen Designfunktionen – etwa in Autodesk Fusion – lassen sich mithilfe definierter Parameter (Lasten, Geometrien, Fertigungsverfahren) automatisch dutzende Varianten erstellen und vergleichen. Häufige Resultate:

  • 30–50 % weniger Materialeinsatz

  • geringere CO₂-Bilanz in Fertigung und Transport

  • verkürzte Entwicklungszyklen durch digitale Simulation

2. Prozessdigitalisierung statt punktueller Einzellösungen

Der Report zeigt: Unternehmen mit vernetzten, automatisierten Workflows haben eine um 35 % höhere Wahrscheinlichkeit, Nachhaltigkeitsziele messbar zu erreichen.

Was das bedeutet:
Nicht einzelne Tools machen den Unterschied – sondern wie gut Daten fließen.
Mit Produktdatenmanagement-Systemen wie Autodesk Vault oder Fusion Manage lassen sich beispielsweise:

  • Materialien revisionssicher dokumentieren

  • nachhaltigkeitsrelevante Entscheidungen nachvollziehbar gestalten

  • Änderungsprozesse auf CO₂-Auswirkungen prüfen

Diese Datenstruktur schafft die Voraussetzung für fundierte Entscheidungen – und das über Abteilungsgrenzen hinweg.

3. Simulation ersetzt Ressourcenverschwendung

Physische Prototypen kosten Zeit, Geld – und Rohstoffe. Die Autodesk-Studie belegt, dass Unternehmen mit stark digitalisierten Entwicklungsprozessen schneller und ressourcenschonender zur Serienreife kommen.

Digitale Simulationen – z. B. mit Autodesk Nastran oder CFD – ermöglichen es, thermische Belastung, Strömung, Festigkeit oder Verformung bereits im virtuellen Modell zu prüfen.

Das spart:

  • physische Iterationen

  • Energie in der Versuchsfertigung

  • Ausschuss und Nacharbeit in Serie

Nachhaltigkeit braucht nicht nur Tools – sondern Strategie

Ein weiteres Ergebnis der Studie: 81 % der Unternehmen sehen Weiterbildungsbedarf als eine der größten Hürden auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Es geht also nicht nur um die Auswahl der richtigen Software, sondern auch darum, Teams methodisch zu befähigen und Prozesse bewusst umzustellen.

Genau hier setzt DREICAD an:
Wir begleiten Unternehmen dabei, nachhaltige Entwicklung ganzheitlich in ihre digitale Produktentwicklung zu integrieren – technologieoffen, prozessorientiert und praxisnah.

Laut Autodesk-Studie sehen über 80 % der Befragten große Potenziale in der besseren Nutzung vorhandener Daten – gleichzeitig fehlt oft der Zugriff auf zentral organisierte, vernetzte Informationen.

Mit Lösungen wie Autodesk Vault oder Fusion Manage lassen sich CAD-Daten, ERP-Systeme, Fertigungsdaten und Serviceinformationen miteinander verbinden.


Konkret heißt das:

  • Änderungsfreigaben werden automatisiert gesteuert.

  • Daten aus Entwicklung, Einkauf und Fertigung greifen nahtlos ineinander.

  • Rückfragen, Fehlbestellungen und manuelle Übertragungsfehler sinken drastisch.

Fazit:

Nachhaltigkeit ist kein Zusatz, sondern Teil effizienter Entwicklung.

Die State of Design & Make 2025-Studie von Autodesk macht deutlich:

Nachhaltigkeit ist kein Nebenschauplatz mehr, sondern ein Kernthema technischer Produktentwicklung. Wer digitale Werkzeuge gezielt einsetzt, senkt nicht nur den Ressourcenverbrauch, sondern entwickelt agiler, datenbasierter – und letztlich wirtschaftlicher.

 

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